Für Eigentümer von Eigentumswohnungen
Beim Verkauf einer Eigentumswohnung gelten andere Spielregeln als beim Haus. Es geht nicht nur um Ihre vier Wände, sondern um eine Gemeinschaft — und genau danach fragen Käufer und Banken am genauesten.
Wer ein Haus verkauft, verkauft ein abgeschlossenes Objekt. Wer eine Wohnung verkauft, verkauft einen Anteil an einer Eigentümergemeinschaft. Käufer prüfen deshalb nicht nur die Wohnung, sondern auch:
Eine gepflegte Wohnung in einer schlecht verwalteten Gemeinschaft verkauft sich schwerer als eine durchschnittliche Wohnung in einer gut geführten. Deshalb bereiten wir diese Themen aktiv auf, statt auf Nachfragen zu warten.
Zusätzlich zu Grundbuchauszug und Energieausweis brauchen Sie beim Wohnungsverkauf:
Die meisten dieser Unterlagen liegen bei Ihrer Hausverwaltung. Wir fordern sie auf Wunsch für Sie an — das erspart Ihnen den Schriftverkehr.
Diese Entscheidung beeinflusst Preis und Käuferkreis erheblich.
Vermietet spricht Kapitalanleger an, die auf laufende Mieteinnahmen schauen. Der erzielbare Preis liegt meist unter dem einer freien Wohnung, dafür haben Sie bis zum Übergang durchgehende Einnahmen.
Frei erreicht zusätzlich Selbstnutzer — die größere und meist zahlungsbereitere Gruppe. In Lahr sind das häufig Familien und Menschen, die sich verkleinern möchten.
Was in Ihrem Fall günstiger ist, hängt von Lage, Zuschnitt und aktueller Miethöhe ab. Wir rechnen Ihnen beide Varianten durch, bevor Sie sich festlegen.
Eigentumswohnungen sind in Lahr gefragt, die Nachfragestruktur unterscheidet sich aber deutlich nach Lage. In der Innenstadt suchen vor allem Kapitalanleger und Menschen, die kurze Wege schätzen. In Reichenbach, Sulz und Kuhbach dominieren Selbstnutzer, oft aus der Region.
Besonders gefragt sind derzeit barrierearme Wohnungen im Erdgeschoss oder mit Aufzug — die Nachfrage von Menschen, die sich aus dem Einfamilienhaus verkleinern möchten, ist spürbar größer als das Angebot.
In den meisten Fällen nicht. Es gibt allerdings Teilungserklärungen, die eine Zustimmung des Verwalters vorsehen — eine sogenannte Veräußerungsbeschränkung. Wir prüfen das gleich zu Beginn, damit es später keine Überraschung gibt.
Die Rücklage bleibt bei der Gemeinschaft und geht auf den Käufer über — sie wird nicht ausgezahlt. Eine gut gefüllte Rücklage ist deshalb ein Verkaufsargument und sollte im Exposé genannt werden.
Nur unter engen Voraussetzungen und mit Fristen, die sich nach der Mietdauer richten. Für Selbstnutzer ist das ein Unsicherheitsfaktor, der sich auf den Preis auswirkt. Wir sprechen das im Erstgespräch offen an.
Sind die WEG-Unterlagen vollständig, geht es meist schneller als beim Haus — der Käuferkreis ist größer und die Finanzierungssummen sind niedriger. Fehlen Unterlagen, verzögert sich alles um Wochen. Deshalb beginnen wir immer damit.
Wir bewerten Ihre Eigentumswohnung kostenfrei — inklusive Einschätzung, ob sich ein vermieteter oder freier Verkauf für Sie mehr lohnt.
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